Wir finden das bedenklich. Keine Partei wird so oft von Künstlern, diesen zumeist linkslinken Tagedieben, jenen Subventionsprofitierern, die auf Staatskosten ihr Lotterleben im Dienste der so genannten Kultur leben, ob des Einsatzes ihres Schaffenswerkes als Mittel politischer Propaganda gerügt, wie die nationalpopulistische Partei.
 
So wurde heute der größte Förderer autochthonen ostmärkischen Kunstschaffens, der MC aus dem Landstraßer Ghetto, der Mack Daddy der heimischen Polit-Rap Szene, wieder einmal Opfer der Unwilligkeit renitenter Filmemacher, ihr Werk durch ihn verbreiten zu lassen.
 

Wagten sie es doch, ihn öffentlich zu bitten, ihren Kurzfilm, welcher als Werbung für die ostmärkische Tourismusindustrie gedacht war, nicht zu einem Aushängeschild nationalstolzer Ambitionen zu machen und das Video, welches er auf seiner Personenvertretungsseite in einem sozialen Netzwerk geteilt hatte, wieder zu entfernen.
Sie gingen sogar so weit, zu behaupten, auf seine Herkunft stolz zu sein wäre so sinnvoll, wie darauf stolz zu sein, wenn jemand mit dem gleichen Vornamen einen Nobelpreis erhielte. Man kann nur vermuten, dass keiner der für den Film Verantwortlichen einen nobelpreistragenden Namensvetter hat. (Anmerkung der Red.: Dass ich, also ich meine natürlich Patrick Modiano einen Literaturnobelpreis erhalten hat, also wir haben, versteht sich von selbst.)[1]
 
Es gab allerdings wahrscheinlich auch noch keinen Nobelpreisträger namens Heinz Christian, weshalb der Bundesspitzenkandidat auch vollkommen zurecht schon mal diese Auszeichnung mit einem Billy Regal von Ikea verglichen hat.[2]
 
In einem kurzen Anflug von Panik, der Bundesheinrich bzw. seine heimatsozialistische Kulturpartei könnten wieder einmal einer juristischen Auseinandersetzung ins Auge sehen müssen, von welcher der/die Künstler finanziell und aber auch medial mehr profitieren könnte als sie selber, wurde das Video kurzerhand entfernt. Wenige Minuten später schien jedoch der entwarnende Rückruf der Anwälte erfolgt zu sein, und der Film wurde erneut, mit einem kleinen wortspieligen Seitenhieb auf die Urheber der Laufbilder, erneut geteilt.
 
So geht das nämlich mit dem Respekt vor der Kultur, den Künstlern und der Aneignung fremden intellektuellen Eigentums zum Zwecke der De-intellektualisierung der Massen. Teile und herrsche, egal ob das Geteilte auch mit dir geteilt wurde.
 
So wurde wenigstens die Schmach ein wenig übertüncht, dass der leidenschaftliche Hetero eine Beschwerdeschlacht gegen Vorstadtweiber verloren hat, weil die linksradikale Medienbehörde im Gegensatz zu dem, sich in einer Folge der Serie als homosexuell bezeichnet fühlenden Parteiführer, nicht der Meinung war, aus dem Kontext wäre eindeutig erkennbar, wer gemeint war. Warum dann ausgerechnet er sich angesprochen gefühlt hat, bleibt dahingestellt – Homophobie kann ja dabei kaum eine Rolle gespielt haben.[3]
 
<3-lichst, Patricius.    


[QUELLEN]
[1]http://www.vice.com/alps/read/filmspektakel-strache-video-oesterreich-365
[2]http://www.heute.at/news/politik/art23660,844571
[3]http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Strache-verliert-gegen-Vorstadtweiber/183175826

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