Antiquarisches Pamphletorium
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Orth-ochthone Lausbuberein.

Der schöne Ort Orth an der Donau, gelegen im malerischen Marchfeld, im südöstlichen Gau Niederdonau, wird dank dem Listenzweiten der Heimatsozialen Partei, und dessen spektakulären politischen Zeichensetzungen, immer wieder zum Brennpunkt gesellschaftlicher Grundsatzdebatten.
 
So protestiert man gerne gegen den Bau einer – dem Kulturbetrieb zugedachten – Mehrzweckhalle, weil man doch eh einen Kuhstall für Veranstaltungen hätte, man zelebriert die Aufstellung einzelner, neuer Mistkübel mit allem Pomp und Trara, wie man es sonst nur aus großen Städten bei der Einweihung wichtiger neuer Gebäude kennt, man bemüht sich – wie die nationalpopulistische Partei allerorts – darum den interkulturellen Dialog in Schulen durch die verpflichtende und ausschließliche Anwendung der deutschen Sprache in der verbalen Kommunikation zu unterbinden, und man posiert auch mal gerne zu Weihnachten-, Verzeihung, zum Julfest traditionsbewusst in zerissenen Bluejeans vor einem Christ, ich meine natürlich Julfestbaum.[1]
 
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Die Fälscher.

Endlich beweist die nationalpopulistische Partei der Ostmark wieder einmal, dass sie sich nicht nur, in welcher Form und unter welchem gerade aktuellen Parteinamen auch immer, auf das Verschieben von Geldkoffern bei Grundstücksgeschäften[1], auf das Kassieren von Honoraren für Leistungen, die hauptsächlich daraus bestanden, eben nicht öffentlich zu sagen dass man keine Ahnung hat, wofür man die Honorare jetzt kassiert hätte[2][3], auf das hofieren kleiner elitärer Männerbünde, auf das Feiern in Nobeldiskos und bei Yachturlauben versteht, sondern auch die Nähe zum „kleinen Mann“ und der Ausübung redlichen Handwerks nicht verloren hat.
 
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Opferspiele

Es war im Jänner 2015, als ein fürchterlicher Anschlag der europäischen Öffentlichkeit den Atem raubte. Elf Menschen verloren dabei auf blutigste Weise ihr Leben. Bei öffentlichen Kundgebungen, sowie in sozialen Netzwerken, bezeugte man seine Trauer, sein Mitgefühl und seine Solidarität mit dem Spruch „Je suis Charlie“ („Ich bin Charlie“).[1]
 
Schon damals versuchte die europäische, antiislamische Gesinnungskameradschaft das fürchterliche Ereignis für ihre politischen Zwecke zu nutzen.[2]
 
Und jene Nutzung schrecklichster Ereignisse, wie eben den Anschlag in Paris, um daraus politisches Kleingeld zu schlagen, gewann dieser Tage, dank eines Vertreters der volkstümlichen austroamerikanischen Musik und seinen nationalpopulistischen Fürsprechern, eine neue, besonders takt- und pietätlose Dimension.
 
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