Antiquarisches Pamphletorium
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Gangsters.

Er war Leiter der Kärntner Nationalbanksfiliale von Beruf.
 
Er war sein Leben lang bekennender Sozialdemokrat. Bis er der nationalpopulistischen Partei des Bärentalers beitrat. Dann war er bekennender Freiheitlicher, ein Vertrauter der Kärntner Sonne. Bis er mit dem rechtsdrehenden Gestirn der österreichischen Innenpolitik zu dem politischen Bündnis wechselte, welches die Zukunft des Landes im Namen trug. Dann war er bekennender, ja, wofür auch immer diese politische Bewegung gestanden haben könnte.
 
Für die Geschichtsbücher der Innenpolitik wird das politische Bündnis des Mannes, der sich durch unfreiwilligen Suizid jeglicher Verantwortung entzog, auf jeden Fall für eines stehen, Korruption und Machtmissbrauch, in bis dato in dieser Republik noch nicht da gewesenem Stil. Noch nie zuvor wurde in so kurzer Zeit, so konzentriert, soviel Leistung erbracht, von der man nicht wusste welche Leistung eigentlich erbracht wurde, wurde derartiger Raubbau am Staatsvermögen betrieben, und noch nie zuvor endete ein derart großer Anteil an Karrieren politisch Aktiver der Partei und deren Umfeld vor Gericht.
 
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Leistung & Erinnerlichkeiten

Die Partei der Fleißigen und Anständigen. Wie gut sich doch immer wieder dieses Zitat des ehemaligen GröLhaZ anbringen lässt. Fleißig, ohne zu wissen „wo denn meine Leistung war“, abkassieren und dann anständig Kindesweglegung betreiben.
 
Praktisch ist das, wenn man so ein Bundesland regiert – da kann man dann zum Beispiel überteuert Seegrundstücke ankaufen, befreundeten Maklern dadurch überhöhte Provisionen zukommen lassen und damit das Ganze nicht zu transparent wird, noch Landesbeamte zwischenschalten, deren Privatfirmen auch noch ein wenig profitieren können.
Blöd wirds dann wieder ein bisserl, wenn jene Landesbeamten unter juristischen Druck geraten und behaupten, sie wüssten gar nicht welche Leistung sie erbracht hätten für das eine oder andere Honorar, wo doch ihre Leistung klar darin bestanden hätte, dies nicht zu sagen.
 
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