Antiquarisches Pamphletorium
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70 Jahre

70 Jahre ist es nun her, seit die Welt vom Joch der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft befreit wurde.
 
Die ganze Welt? Nein. Ein kleines, immer lauter werdendes Grüppchen unverbesserlicher Möchtegernhistoriker wird des Dranges nicht Herr, die Geschichte einer Revision unterziehen zu wollen.
 
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Mutters Kreuzerl

Spannend wird es dieser Tage im Wahlkampf für den Landtag in der grünen Mark. Nur noch wenige Wochen bleiben, den Wählern das blaue vom Himmel zu versprechen.
 
Hat doch schon der große Altvordere, die Sonne Kärntens, der Meister des exzessiven politischen Schleuderkurses (vulgo: Phaetonismus), bewiesen, wie man mit Geldgeschenken die Menschen zu seinen Gunsten zur Wahlurne bewegt[1], so gedenkt man bei den steirischen Heimatsozialen mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
 
Ein Müttergehalt wird in Aussicht gestellt, das Frauen unter dem Vorwand sozialer Gerechtigkeit den Verbleib an Heim und Herd schmackhaft machen soll[2]. Damit würden Mütter faktisch direkte Angestellte des Landes, mit einem Schlag wären zigtausende Arbeitsplätze geschaffen, und das Drängen der Frauen in den regulären Arbeitsmarkt und ihr damit verbundenes Begehren nach Gleichstellung auf ebendiesem vorerst ruhig gestellt. Ein Gedankenmodell welches auch schon weiland 1933 im Kampf gegen hohe Arbeitslosenzahlen große Früchte trug[3].
 
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Weh und Leid

Grundsätzlich sei voraus zu schicken, dass der gesellschaftliche Grundkonsens, verbale Herabwürdigungen gegen Personen oder Personengruppen zu unterlassen ein Richtiger, ja sogar ein Notwendiger sei, um ein friedliches Zusammenleben für alle zu ermöglichen.
 
Auch in der Politik, einer der höchsten Formen institutionalisierter Diskussions- und Streitkultur hat dies natürlich zu gelten.
 
Und doch geschah es dieser Tage, dass ein Reichsratsabgeordneter der heimatsozialen Partei sich beim Besuch eines Fussballspieles, also einer Veranstaltung mit traditionell hochstehender Diskussionskultur, als verbal verunglimpft wähnen musste.
 
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Henry and Sue, Herbie and the EU

Warum muss Liebe immer so kompliziert sein.
 
Eigentlich ist das Verhältnis unserer heimatsozialen Partei zur EU ein Klares. Man ist dagegen, dagegen, dagegen. Immerhin ist doch die EU an so ziemlich allem schuld, das man nicht den Migranten in die Schuhe schieben kann. Außerdem besteht diese EU ja zum größten Teil aus Ausländern, und nicht einmal die nationalistischen Ausländer darunter wollen nach Heinrichs Pfeife tanzen.
 
Aber austreten will man nicht. Dies stellte schon 2010 ein hoher „Chefideologe“ der Heimatsozialen fest, der inzwischen von der Partei kalt gestellt wurde, weil er eben jene EU als „Negerkonglomerat“ bezeichnet hatte[1].
 
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1. Mai

Während in Wien und vielen anderen Orten der Welt der höchste Feiertag der Arbeiterbewegung und ihrer Parteien zelebriert wurde, um sich der grossen Errungenschaften der Sozialdemokratie zu besinnen, lud die heimatsoziale Partei in Linz in ein Bierzelt um das zu feiern, was sie am besten können. In Österreich geboren zu sein.
 
Als in Wien die Festumzüge aus den Bezirken nach langem Marsch langsam begannen sich auf dem Rathausplatz zu versammeln, saßen jene, die dem Wiener Bürgermeister so gerne ein Alkoholproblem andichten, schon bei den ersten Krügeln Bier.
 
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