Der Föhrer der der heimatsozialen Partei zeigt sich nun, nachdem er schon seine Pläne zur Steigerung der Verschuldung der Stadt durch die Vergabe von gratis Parkpickerl an alle Wiener bekannt gegeben hatte, geneigt im Alleingang das Wiener Krankenversorgungssystem aus der Misere zu heben.
 
Eine Verwaltungsreform will er doch immer, der Bundesheinrich, und steht dann doch nicht an ob der Umsetzung einer solchen bei der bis 2018 die Kosten für 328 Ärzte eingespart werden sollen, und zwar nicht durch Entlassungen sondern durch verringerte Personalaufnahme und bei gleichzeitiger Durchführung einer Reform der Dienstzeiten die an das Patientenaufkommen angepasst werden, und das eben ohne die Versorgungsqualität zu beeinträchtigen, ein heftiges Heulen und Zähneklappern vom Zaun zu brechen.
 

Erinnert uns leicht an die Zirkusvorstellung von vor ein paar Tagen, als er und seine passender Weise in Gefängniskleidung auftretende Truppe gegen Verwaltungsreformen bei der Exekutive protestierten. Und weil wir grad von Gefängnisuniformen sprechen, gerade auch jene Partei der Heimatsozialisten sollte wissen wie schnell sich Vorhaben welche im großen Stil Politik und Wirtschaft verquicken in strafrechtlich relevanten Desastern enden, weshalb auch jeglicher Hinweis auf solcherlei Geschehen gerade aus den Reihen der Privatisierungsboomgewinnler der „Wenderegierung“ nicht einer gewissen Ironie entbehren.
 
Wie so oft wird, fürchte ich, auch in der Causa Gesundheitsversorgung die Partei des Beschützers der Schmissträger wieder über jene Wähler stolpern, deren Gedächtnis für politische Angelegenheiten einer höhere Halbwertszeit als drei Tage hat und die sich der leicht und immer und immer wieder belegbaren Tatsache gewahr sind, dass gerade die Heimatpartei mit dem Teutschdrall jene Partei ist die so gerne das exakte Gegenteil von dem umsetzt was sie aus angeblicher Sorge um das Volk als ihre Programmatik proklamieren.
 
Nun ja, so viel dazu, die Fortsetzung der Telenovellas „Guns&Rosenkrieg bei Sicherheitsstadtrats“ und „die Erinnerlichkeit des Rechtsextrementreffens in Russland“ erspare ich uns allen heute und verbleibe mit
 
<3-lichst, Patricius.

Rate this post
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someonePrint this page