Vor wenigen Wochen erst suchte der Bundesspitzenkandidat der Heimatsozialisten ein wenig, und sehr zaghaft, sich vom Vorwurf der all zu argen Hetze gegen Menschen moslemischen Glaubens zu distanzieren. [1]
 
So weit ging man sogar, dass man Ritter Johann von Sackprügel eine Erinnerlichkeitslücke erdichten lassen musste, bezüglich seiner angedachten Teilnahme an einem Treffen europäischer Rechtsextremer in Russland. Welch eine Schmach. Dabei wären sie doch alle da gewesen, von den deutschen Heimatsozialisten NDP, die griechische goldene Morgenröte und viele andere Kameraden im Abwehrkampf der neuzeitlichen Reconquista.[2]
 

Wie gut jedoch, dass man schon an diesem Tag der Freya ausgerechnet die Wiener Hofburg wieder zum Zentrum christlicher Verbalkreuzzüge machen kann und Menschen einladen, die bis jetzt nur um Haaresbreite der gerichtlichen Anerkennung als Islamkritiker entgangen sind. An dieser Stelle möchten wir dem niederträchtigen, ich meine natürlich dem niederländischen Glaubensritter viel Erfolg bei seinem aktuellen Anlauf, endlich diese offizielle Auszeichnung zu erhalten, wünschen.[3]
 
Und auch in Sachen Russland, da sind wir uns sicher, wird sich schon bald wieder eine Gelegenheit finden, die starke Hand des Herrschers im Osten zu umwerben. Wer, wenn nicht er, würde Verständnis dafür haben, dass man angesichts der leidigen Demokratie manchmal seine wahren Intentionen vor dem Licht der Öffentlichkeit verbergen muss.
 
Vor allem in einem Superwahljahr, wo vom hintersten der sieben Berge bis hin zum Gauleiter der Perle Wien das Volk zur Urne gerufen wird.
 
Und so ist, wenn auch unter verdeckender Hand, alles in Ordnung bei der Rechten im Land. Und während der Bundesheinrich, den seine Kameraden liebevoll Chef nennen, von einer Erneuerung der heiligen Allianz zwischen Österreich, Deutschland und Russland träumt, und dabei ein kleines Tröpfchen der Freude verliert, so muss er auch ein kleines bisschen bangen, ob er, wie der andere Chef der original Heimatsozialisten damals, je auch so ein kleines Stück ganz Europa regieren darf, also den Teil den ihm der russische Bär, den man so gerne beschwört, übrig lässt.
 
Uns bleibt nur die tröstliche Gewissheit, dass es auf der ganzen Welt nicht genug Kreide zu fressen gibt um zu verhindern, dass gewisse Menschen sich als das entlarven was sie sind. Und was jene sind, und was der Welt blüht, sollten sie jemals wieder all zu sehr erstarken, das wissen wir leider auch. Das steht nämlich in den Geschichtsbüchern unter 1933-45.
 
<3-lichst, Patricius.
 


[QUELLEN]
[1]http://derstandard.at/2000012852210/Strache-Daham-statt-Islam-war-Verkuerzung
[2]http://derstandard.at/2000013404007/Straches-Heilige-Allianz-mit-Russland
[3]http://www.krone.at/Oesterreich/FPOe_bittet_Wilders_zu_Vortrag_ueber_Islamisierung-In_der_Hofburg-Story-445307


 
 

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