Der Tag danach. Er hat es wieder getan. Der Bundesspitzenkandidat Heinrich der Wehrsportliche hat mit seiner Partei einen fulminanten Sieg eingefahren. Mit 27% liegt er klar bis zu einem Prozent vor seinen altparteilichen Verfolgern. 
Ja klar, das sind Umfragen und keine Wahlen.
 
Apropos Wahlen. In den Gemeinden hinter dem siebten Vorarlberg wurde gestern richtig gewählt. Viele siebte Zwerge standen zur Wahl, einige davon blau.
Und von den blauen Zwergen bekamen zusätzliche 30 ein Mandat.
Damit fehlen nur mehr 342 Mandate um die Macht der Christlichsozialen endgültig zu brechen.
 

Nur warum ausgerechnet in Lustenau die heimatsozialistische Partei einen herben Rückschlag einstecken musste, und das Bürgermeisteramt welches sie nach 50 Jahren 2010 an die Christlichsozialen verloren hatten, nicht zurückerobern konnte, ist absolut unergründlich.
 
Vielleicht sollte man einfach als Bundespitzenkandidat nicht den kleinen Funktionären und Kandidaten in den kleinen Gemeinden 2 Tage vor der Wahl mehrfach ausrichten lassen, dass sie eh nicht so wichtig wären. Und das schon gar nicht in einem Bundesland dass auf Gemeindebene traditionell weit weg ist vom politischen Übervater Wien, und wo mehr als die Hälfte aller Mandate an parteiunabhängige Listen gehen.
 
So nämlich, lieber Heinrich, Rächer der unterdrückten Autochthonen und „bio-Österreicher“, so wird „Bundesspitzenkandidat“ der höchste Amtstitel bleiben, den sie in dieser Republik für sich beanspruchen werden können.
 
Obwohl natürlich, laut Umfragerückschluss, 73% der Österreicher Ihnen auch keinen höheren Titel zugestehen wollen würden.
 
♥-lichst, Patricius.
 
 


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