Antiquarisches Pamphletorium
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Wahlsiecher

Lange Leitung

Es war 2009, als der Gauparteileiter der Heimatsozialen im schönen Hinterarlberg sich bemüßigt fühlte, einen hohen Würdenträger einer kulturellen Einrichtung in Hohenems als einen „Exil-Juden aus Amerika“ zu betiteln [1].
 
Eine Äußerung, welche aufgrund des inhärenten Antisemitismus schlussendlich dazu führte, dass die christlichsoziale Partei ihre Zusammenarbeit mit den Nationalpopulisten vorerst aufkündigte, obwohl man in jenen Kreisen bei blauen Tollereien doch gerne mal ein Auge zudrückt.
 
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Rechts-Wahl-zerr

Wie meistens gegen Ende der Woche präsentiert der Heinrich, Bundesspitzenkandidat auf Lebenszeit, stolz ein Balkendiagramm, welches, basierend auf einer aktuellen Umfrage, die heimatsoziale Partei gleichauf liegend mit den Sozialdemokraten und den Christlichsozialen zeigt.[1]
 
So sehr freut man sich über diese – am Umfragetelefon – gewonnene Wahl, dass man innerhalb weniger Stunden gleich zwei mal auf der Personalvertretungsseite des Umfragekanzlers in einem sozialen Netzwerk darauf hinweisen muss. Ist ja irgendwie schon so etwas wie ein kleiner Amtsantritt, nicht war?
 
Ritter Johann, Befreiherr von Knüppel aus Sack am Alsergrund, ortet basierend auf einer Umfrage zur bevorstehenden Wahl in der Reichshauptstadt Wien, leichte Probleme bei der Stimmenbeschaffung, die doch zum Behufe der Bürgermeisterwerdung des Bundesheinrichs dienen sollte.[2]
 
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Macht nichts.

Eine kleine Zeitung veröffentlichte gestern einen kleinen Artikel über den Bundespitzenkandidaten aller Klassen, dessen Aspiration auf eine hohe Funktion in der österreichischen Politik ihn bis jetzt in Realität nicht weiter als auf das Dach des Parlaments gebracht hat.[1]
 
10 Jahre führt er nun, die Partei wie einen Bierkrug fest in der Hand, die Gesinnungskameradschaft, welche nach der Spaltung durch die Kärntner Sonne in Trümmern lag, und schaffte es durch stetige Hetze, das schüren von Ängsten und projizieren von Schuld auf Andersstämmige und Andersgläubige bis zu 27% der Bevölkerung auf seine Seit zu ziehen.
Auf dem Papier und in Sonntagsumfragen zumindest.
 
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Wahlticktack

Skandal! Nach erfolgreich gewonnener Wahl wurde die stimmenstärkste Partei einfach übergangen und eine Regierung ohne sie gebildet.
 
Nein, wir reden nicht über die sogenannte „Wenderegierung“, als die drittplatzierte Partei den Kanzler stellte und die zweitplatzierten Nationalheimatisten in die Regierung hievte.
Das war ja in Ordnung.Immerhin ging es darum, den Jahrzehnte alten rot/schwarzen Filz aufzubrechen und in Rekordzeit schwarzblauorangenen Filz zu weben, welcher an krimineller Energie seinesgleichen sucht und Österreichs Justiz noch lange beschäftigen wird, innerhalb von zwei Legislaturperioden das Justizresort abzwracken, Sozial- und Kulturförderungen zu torpedieren und auf nationalpopulistischer Seite durch die Sprengung und Neugründung der Partei die Verantwortung dafür fein säuberlich abzustreifen.
 
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Die Fälscher.

Endlich beweist die nationalpopulistische Partei der Ostmark wieder einmal, dass sie sich nicht nur, in welcher Form und unter welchem gerade aktuellen Parteinamen auch immer, auf das Verschieben von Geldkoffern bei Grundstücksgeschäften[1], auf das Kassieren von Honoraren für Leistungen, die hauptsächlich daraus bestanden, eben nicht öffentlich zu sagen dass man keine Ahnung hat, wofür man die Honorare jetzt kassiert hätte[2][3], auf das hofieren kleiner elitärer Männerbünde, auf das Feiern in Nobeldiskos und bei Yachturlauben versteht, sondern auch die Nähe zum „kleinen Mann“ und der Ausübung redlichen Handwerks nicht verloren hat.
 
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