Antiquarisches Pamphletorium
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Stimmenkauf

Schwammerlsuche

Lässt der Sommer noch auf sich warten, wird es doch im Wahlkampf um den Landtag der grünen Mark recht heiß. Eifrig gilt es für die heimatsoziale Front aufgrund des Mangels relevanter Themen, oder besser gesagt, aufgrund des Mangels an Ideen relevante Problem zu lösen, die altbekannten Ressentiments zu schüren[1].
 
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Mutters Kreuzerl

Spannend wird es dieser Tage im Wahlkampf für den Landtag in der grünen Mark. Nur noch wenige Wochen bleiben, den Wählern das blaue vom Himmel zu versprechen.
 
Hat doch schon der große Altvordere, die Sonne Kärntens, der Meister des exzessiven politischen Schleuderkurses (vulgo: Phaetonismus), bewiesen, wie man mit Geldgeschenken die Menschen zu seinen Gunsten zur Wahlurne bewegt[1], so gedenkt man bei den steirischen Heimatsozialen mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
 
Ein Müttergehalt wird in Aussicht gestellt, das Frauen unter dem Vorwand sozialer Gerechtigkeit den Verbleib an Heim und Herd schmackhaft machen soll[2]. Damit würden Mütter faktisch direkte Angestellte des Landes, mit einem Schlag wären zigtausende Arbeitsplätze geschaffen, und das Drängen der Frauen in den regulären Arbeitsmarkt und ihr damit verbundenes Begehren nach Gleichstellung auf ebendiesem vorerst ruhig gestellt. Ein Gedankenmodell welches auch schon weiland 1933 im Kampf gegen hohe Arbeitslosenzahlen große Früchte trug[3].
 
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Kärntner Sonne

Er hat euch nicht belogen, sagten die Plakate. Kärnten wird reich, sagte der, von dem gesagt wurde, er hätte euch nicht belogen.
 
Kärnten ist pleite. Hoppala.
 
340 Millionen braucht das Land, welches als Vorzeigemodell heimatsozialzukunftsbündnischer Finanzpolitik herhalten sollte.
Fast 225 Millionen davon sollen zur Schuldentilgung notwendig sein[1].
 
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Blauer Dunst

Eine Groteske in endlosen Zügen.
 
Er träumt so gerne, der ewige Bundesspitzenkandidat. Von hohen Ämtern und von Macht im Staat. Die Umfragen, die ihm so gerne bestätigen, dass seine Partei sich dem Reigen der beiden anderen großen Parteien anschliessen könne, in Realität umzusetzen, das will jedoch nicht so recht gelingen.
 
Verzweifelt und ringender Hände wirft er nun, sich schon voll auf den Kampf um den Gauleiterstuhl in der Reichshauptstadt einstimmend, den letzten Rest realpolitischen Anspruches über Bord, um seinen potentiellen Wählern das Blaue vom Himmel zu versprechen.
 
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Wahlticktack

Skandal! Nach erfolgreich gewonnener Wahl wurde die stimmenstärkste Partei einfach übergangen und eine Regierung ohne sie gebildet.
 
Nein, wir reden nicht über die sogenannte „Wenderegierung“, als die drittplatzierte Partei den Kanzler stellte und die zweitplatzierten Nationalheimatisten in die Regierung hievte.
Das war ja in Ordnung.Immerhin ging es darum, den Jahrzehnte alten rot/schwarzen Filz aufzubrechen und in Rekordzeit schwarzblauorangenen Filz zu weben, welcher an krimineller Energie seinesgleichen sucht und Österreichs Justiz noch lange beschäftigen wird, innerhalb von zwei Legislaturperioden das Justizresort abzwracken, Sozial- und Kulturförderungen zu torpedieren und auf nationalpopulistischer Seite durch die Sprengung und Neugründung der Partei die Verantwortung dafür fein säuberlich abzustreifen.
 
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