Antiquarisches Pamphletorium
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Spazierenstehend

Die Kirche im Dorf

Wieder wurde die politische Karriere eines unschuldigen heimatsozialen Lokalpolitikers Opfer der linkslinken Jagdgesellschaft, nur weil er sich im Stile des Vordichters Herbert Zweizeil von Hetzimdorf verkürzter Begriffe bedienen wollte, sich ihm aber anscheinend die subtile Abstraktionsfähigkeit seines Vorbildes versagte.
 
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Mutters Kreuzerl

Spannend wird es dieser Tage im Wahlkampf für den Landtag in der grünen Mark. Nur noch wenige Wochen bleiben, den Wählern das blaue vom Himmel zu versprechen.
 
Hat doch schon der große Altvordere, die Sonne Kärntens, der Meister des exzessiven politischen Schleuderkurses (vulgo: Phaetonismus), bewiesen, wie man mit Geldgeschenken die Menschen zu seinen Gunsten zur Wahlurne bewegt[1], so gedenkt man bei den steirischen Heimatsozialen mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
 
Ein Müttergehalt wird in Aussicht gestellt, das Frauen unter dem Vorwand sozialer Gerechtigkeit den Verbleib an Heim und Herd schmackhaft machen soll[2]. Damit würden Mütter faktisch direkte Angestellte des Landes, mit einem Schlag wären zigtausende Arbeitsplätze geschaffen, und das Drängen der Frauen in den regulären Arbeitsmarkt und ihr damit verbundenes Begehren nach Gleichstellung auf ebendiesem vorerst ruhig gestellt. Ein Gedankenmodell welches auch schon weiland 1933 im Kampf gegen hohe Arbeitslosenzahlen große Früchte trug[3].
 
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Listig

Gerne liest man dieser Tage in sozialen Netzwerken von Bestrebungen seitens jener, welche sich, in ihrer unglaublichen Masse von bis zu 200 Leuten, gerne das Volk nennen, eine „Datenbank“ aufzubauen, implizierend, dass sich jenes Datenkonglomerat inhaltlich mit den Gegnern der islam- und ausländerfeindlichen Bewegung beschäftigen würde.
 
Aber wozu so eine Liste? Sollten die ominösen Andeutungen gar eine versteckte Drohung sein, weiß man doch um die mutmaßliche Verbindung der ach so besorgten und angeblich aus der Mitte der Gesellschaft stammenden Volksvertreter ohne demokratische Legitimation, zur gewaltbereiten rechten Szene. Nur zu gut in Erinnerung sind uns die Bilder jener Hooligans von jenem legendären Abendländerspaziergang in Wien.
 
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Der Tag des Herren.

Während im Mittelmeer heute wieder einmal wahrscheinlich an die 700 Menschen bei dem Versuch, die Todesgrenzen des humanistisch so hochstehenden und erhabenen Abendlandes zu überwinden[1], umkamen, waren in der Reichshauptstadt Wien diejenigen am Wort, deren dauerhafte Agitation gegen Menschen anderer Religion und Herkunft jenes Klima erst erschufen, in dem solch betrüblichen Nachrichten mehr Spott und Häme denn betroffene Antizipation hervorrufen.
 
Der Bundesheinrich, der Kanzler der Herzen und ewige Bundesspitzenkandidat, welcher, wie wir betroffen erfahren mussten, auch schon Opfer sexueller Übergriffe war, aber dennoch Gesetze zum Schutz der Opfer als unnötig erachtet, durfte in einem ausführlichen Fernsehinterview wieder einmal darlegen, warum seiner Meinung nach der Islam wohl eine anerkannte Religion sei, aber dennoch in Europa irgendwie nichts verloren hätte. Wohlweislich verschweigend die Implikation, dass wohl auch Menschen dieses Glaubens unerwünscht wären[2].
 
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Zusammenhanglos

Wieder einmal muss sich die nationalpopulistische Partei, der man ja nur deshalb Hetze vorwirft, weil man ihre verkürzten Werbebotschaften missinterpretiert, vollkommen ungerechtfertigt den Vorwurf machen lassen, xenophobe Züge zu zeigen.
 
Diesmal nur deshalb, weil in einem sozialen Medium, auf der Organisationspräsentationsseite einer kleinen hintermsiebtenbergischen Gemeindeorganisation der Partei, Bilder von einem Blog recht(s) einschlägiger Natur geteilt wurden, die, bei geneigter Interpretation, ein etwas de­s­a­vou­ie­rendes Bild der Lebensgewohnheiten von Flüchtlingen in Deutschland, ich meine natürlich im Altreich, werfen sollen.[1]
 
So werden dann jene Bilder vom Administrator der wohlgemerkt offiziellen Organisationspräsentationsseite der heimatsozialen Partei dieser Gemeinde im heiligen Land Tirol, welcher leider der deutschen Sprache selber nicht mächtig zu sein scheint, sich auf die Bewohner der im deutschen Blog gezeigten Behausung beziehend, mit „greiliga Wixer“ kommentiert, und neidig darauf verwiesen, dass die Zuwendung, die Flüchtlinge in unseren Breiten erfahren, zum Kotzen sei.
 
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