Antiquarisches Pamphletorium
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Reformresistenz

Fremd im eigenen Land

So mögen sich gestern zwei von drei Steirern gefühlt haben, ansichtig des Ergebnisses zur Wahl ihres Landtages.
 
26,8% der Bevölkerung erteilten der politischen Sacharbeit in ihrem Bundesland eine klare Absage, und liessen sich von den schönen Plakaten mit den großen roten Lettern (ver)leiten.
 
Fremd im eigenen Land.
1.215.246 Einwohner, davon 97.182 ohne ostmärkische Staatsbürgerschaft[1].
 
600.887 Steirer haben ihre Stimme abgegeben, davon glaubten 161.155 jener heimatsozialen Partei[2], die zwar offiziell noch nie einen Ausländerwahlkampf geführt hat[3], aber dennoch ausser der Angst vor Fremden kein wirkliches Program aufweisen konnte.
 
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Heinrich der Grobe

Keiner feiert dieser Tage den Bundesheinrich so sehr, wie der Spitzenkandidat aller Klassen es selber tut.
 
10 Jahre ist es nun her, seit der Erdberger Zahntechniker die Partei und das Protestwählerpotential vom Bärentaler Selbstzerstörer übernahm, 10 Jahre hat er gebraucht um eben jenes Protestwählerpotential wieder voll auszuschöpfen, und dies dann auch noch als „politischen“ Erfolg feiern zu können.
 
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Wahlticktack

Skandal! Nach erfolgreich gewonnener Wahl wurde die stimmenstärkste Partei einfach übergangen und eine Regierung ohne sie gebildet.
 
Nein, wir reden nicht über die sogenannte „Wenderegierung“, als die drittplatzierte Partei den Kanzler stellte und die zweitplatzierten Nationalheimatisten in die Regierung hievte.
Das war ja in Ordnung.Immerhin ging es darum, den Jahrzehnte alten rot/schwarzen Filz aufzubrechen und in Rekordzeit schwarzblauorangenen Filz zu weben, welcher an krimineller Energie seinesgleichen sucht und Österreichs Justiz noch lange beschäftigen wird, innerhalb von zwei Legislaturperioden das Justizresort abzwracken, Sozial- und Kulturförderungen zu torpedieren und auf nationalpopulistischer Seite durch die Sprengung und Neugründung der Partei die Verantwortung dafür fein säuberlich abzustreifen.
 
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Gangsters.

Er war Leiter der Kärntner Nationalbanksfiliale von Beruf.
 
Er war sein Leben lang bekennender Sozialdemokrat. Bis er der nationalpopulistischen Partei des Bärentalers beitrat. Dann war er bekennender Freiheitlicher, ein Vertrauter der Kärntner Sonne. Bis er mit dem rechtsdrehenden Gestirn der österreichischen Innenpolitik zu dem politischen Bündnis wechselte, welches die Zukunft des Landes im Namen trug. Dann war er bekennender, ja, wofür auch immer diese politische Bewegung gestanden haben könnte.
 
Für die Geschichtsbücher der Innenpolitik wird das politische Bündnis des Mannes, der sich durch unfreiwilligen Suizid jeglicher Verantwortung entzog, auf jeden Fall für eines stehen, Korruption und Machtmissbrauch, in bis dato in dieser Republik noch nicht da gewesenem Stil. Noch nie zuvor wurde in so kurzer Zeit, so konzentriert, soviel Leistung erbracht, von der man nicht wusste welche Leistung eigentlich erbracht wurde, wurde derartiger Raubbau am Staatsvermögen betrieben, und noch nie zuvor endete ein derart großer Anteil an Karrieren politisch Aktiver der Partei und deren Umfeld vor Gericht.
 
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Meinungsschwankungen

Der Föhrer der der heimatsozialen Partei zeigt sich nun, nachdem er schon seine Pläne zur Steigerung der Verschuldung der Stadt durch die Vergabe von gratis Parkpickerl an alle Wiener bekannt gegeben hatte, geneigt im Alleingang das Wiener Krankenversorgungssystem aus der Misere zu heben.
 
Eine Verwaltungsreform will er doch immer, der Bundesheinrich, und steht dann doch nicht an ob der Umsetzung einer solchen bei der bis 2018 die Kosten für 328 Ärzte eingespart werden sollen, und zwar nicht durch Entlassungen sondern durch verringerte Personalaufnahme und bei gleichzeitiger Durchführung einer Reform der Dienstzeiten die an das Patientenaufkommen angepasst werden, und das eben ohne die Versorgungsqualität zu beeinträchtigen, ein heftiges Heulen und Zähneklappern vom Zaun zu brechen.
 
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