Antiquarisches Pamphletorium
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Missinterpretierend

FAIL – Verhalten

Beginnen möchte ich heute mit einer typisch nationalpopulistischen Verkürzung der gröberen Art.
 
Im Überschwang des anstehenden Wahlkampfes wählte man für das Titelbild der heimatsozialistischen Postille „Wir Steirer“ eine Fotografie des Blumendorfes Pusterwald, und setzte davor das Bild eines bewaffneten Strassenkämpfers aus einem Videospiel, um mit dieser Komposition den Titel „Steirische Asylantenheime: Jede Woche ein Polizeieinsatz“ subtil suggestiv zu unterstreichen[1].
 
Warum man dieser Art in der grünen Mark das Sicherheitsgefühl der Bürger untergraben möchte ist ungewiss, dass gerade eine menschenfreundliche Partei wie die Heimatsoziale von der Hetze gegen Minderheiten und künstlich generierten Ängsten in der Bevölkerung profitieren würde, ist ja doch nur eine linkslinke Propagandalüge.
 
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Listig

Gerne liest man dieser Tage in sozialen Netzwerken von Bestrebungen seitens jener, welche sich, in ihrer unglaublichen Masse von bis zu 200 Leuten, gerne das Volk nennen, eine „Datenbank“ aufzubauen, implizierend, dass sich jenes Datenkonglomerat inhaltlich mit den Gegnern der islam- und ausländerfeindlichen Bewegung beschäftigen würde.
 
Aber wozu so eine Liste? Sollten die ominösen Andeutungen gar eine versteckte Drohung sein, weiß man doch um die mutmaßliche Verbindung der ach so besorgten und angeblich aus der Mitte der Gesellschaft stammenden Volksvertreter ohne demokratische Legitimation, zur gewaltbereiten rechten Szene. Nur zu gut in Erinnerung sind uns die Bilder jener Hooligans von jenem legendären Abendländerspaziergang in Wien.
 
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Rechtspflege.

… oder: Die großen Siege kleiner Männer.
 
Ein großer juristischer Sieg wurde heute wieder einmal einem Vertreter der heimatsozialen Partei zuteil. Weil der Berufspolitiksaspirant auf einer Internetplattform durch eine offensichtliche Beschimpfung geärgert wurde, sah er sich gezwungen den Rechtsweg zu beschreiten, um, anscheinend ganz dem Wesen seiner Partei entsprechend, den Kritiker auf legalem Weg mundtot zu machen.
 
Der Coup gelang auch, ich vermute nicht ganz ohne Unterstützung der Partei oder der Partei nahestehenden Rechtspflegern, und eine Geldstrafe wurde verhängt.[1]
 
Heimatsozialistische Partei 1, Privatperson 0.
Darauf kann man sich wohl in Zukunft einstellen. Glaubt man den vielen, sich in diversen Internetforen herumtreibenden Anhängern der nationalpopulistischen Partei, würden im Fall einer – wie man in diesen Kreisen so schön zu formulieren pflegt – Machtergreifung der Bewegung Geldstrafen noch das glimpflichste sein, womit Parteikritiker zu rechnen hätten.
 
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Zusammenhanglos

Wieder einmal muss sich die nationalpopulistische Partei, der man ja nur deshalb Hetze vorwirft, weil man ihre verkürzten Werbebotschaften missinterpretiert, vollkommen ungerechtfertigt den Vorwurf machen lassen, xenophobe Züge zu zeigen.
 
Diesmal nur deshalb, weil in einem sozialen Medium, auf der Organisationspräsentationsseite einer kleinen hintermsiebtenbergischen Gemeindeorganisation der Partei, Bilder von einem Blog recht(s) einschlägiger Natur geteilt wurden, die, bei geneigter Interpretation, ein etwas de­s­a­vou­ie­rendes Bild der Lebensgewohnheiten von Flüchtlingen in Deutschland, ich meine natürlich im Altreich, werfen sollen.[1]
 
So werden dann jene Bilder vom Administrator der wohlgemerkt offiziellen Organisationspräsentationsseite der heimatsozialen Partei dieser Gemeinde im heiligen Land Tirol, welcher leider der deutschen Sprache selber nicht mächtig zu sein scheint, sich auf die Bewohner der im deutschen Blog gezeigten Behausung beziehend, mit „greiliga Wixer“ kommentiert, und neidig darauf verwiesen, dass die Zuwendung, die Flüchtlinge in unseren Breiten erfahren, zum Kotzen sei.
 
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