Antiquarisches Pamphletorium
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Kulturbereicherer

Meinungsbilderung

Zu gerne erinnern wir uns an das, der Volksbildung zugedachte, in einfachen Bildern erklärte Werk „Sagen aus Wien“, welches uns die nationalpopulistische Partei vor einigen Jahren selbstlos und kostenfrei zukommen liess.
 
Schon damals behaupteten böse Geister, welche der heimatsozialen Partei nicht wohl gesonnen waren, die vereinfachten bildlichen Darstellungen, die zum Beispiel den blauen Ritter Heinrich zeigten, wie er ein Kind auffordert für den Lohn einer Wiener Wurstspeise dem „Mustafa“ eine mit der Steinschleuder „aufzubrennen“, würden versuchen die Meinung der Bevölkerung gegen Migranten türkischen Ursprungs aufzuhetzen[1].
 
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Listig

Gerne liest man dieser Tage in sozialen Netzwerken von Bestrebungen seitens jener, welche sich, in ihrer unglaublichen Masse von bis zu 200 Leuten, gerne das Volk nennen, eine „Datenbank“ aufzubauen, implizierend, dass sich jenes Datenkonglomerat inhaltlich mit den Gegnern der islam- und ausländerfeindlichen Bewegung beschäftigen würde.
 
Aber wozu so eine Liste? Sollten die ominösen Andeutungen gar eine versteckte Drohung sein, weiß man doch um die mutmaßliche Verbindung der ach so besorgten und angeblich aus der Mitte der Gesellschaft stammenden Volksvertreter ohne demokratische Legitimation, zur gewaltbereiten rechten Szene. Nur zu gut in Erinnerung sind uns die Bilder jener Hooligans von jenem legendären Abendländerspaziergang in Wien.
 
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Der Tag des Herren.

Während im Mittelmeer heute wieder einmal wahrscheinlich an die 700 Menschen bei dem Versuch, die Todesgrenzen des humanistisch so hochstehenden und erhabenen Abendlandes zu überwinden[1], umkamen, waren in der Reichshauptstadt Wien diejenigen am Wort, deren dauerhafte Agitation gegen Menschen anderer Religion und Herkunft jenes Klima erst erschufen, in dem solch betrüblichen Nachrichten mehr Spott und Häme denn betroffene Antizipation hervorrufen.
 
Der Bundesheinrich, der Kanzler der Herzen und ewige Bundesspitzenkandidat, welcher, wie wir betroffen erfahren mussten, auch schon Opfer sexueller Übergriffe war, aber dennoch Gesetze zum Schutz der Opfer als unnötig erachtet, durfte in einem ausführlichen Fernsehinterview wieder einmal darlegen, warum seiner Meinung nach der Islam wohl eine anerkannte Religion sei, aber dennoch in Europa irgendwie nichts verloren hätte. Wohlweislich verschweigend die Implikation, dass wohl auch Menschen dieses Glaubens unerwünscht wären[2].
 
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Macht nichts.

Eine kleine Zeitung veröffentlichte gestern einen kleinen Artikel über den Bundespitzenkandidaten aller Klassen, dessen Aspiration auf eine hohe Funktion in der österreichischen Politik ihn bis jetzt in Realität nicht weiter als auf das Dach des Parlaments gebracht hat.[1]
 
10 Jahre führt er nun, die Partei wie einen Bierkrug fest in der Hand, die Gesinnungskameradschaft, welche nach der Spaltung durch die Kärntner Sonne in Trümmern lag, und schaffte es durch stetige Hetze, das schüren von Ängsten und projizieren von Schuld auf Andersstämmige und Andersgläubige bis zu 27% der Bevölkerung auf seine Seit zu ziehen.
Auf dem Papier und in Sonntagsumfragen zumindest.
 
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Getrennte Betten

Die großen nationalpopulistischen Parteien Europas, die doch sonst so ungerne mit anderen teilen, teilen sich ein großes Problem.
 
Will man den Vergleich bemühen, die Gesinnungskameradschaft nationalistisch orientierter Interessensgruppen wären ein Haus, so würden sich die als gemäßigt zu präsentieren suchenden, in den Parlamenten vertretenen nationalistischen Parteien als die bürgerlichen Bewohner der oberen, lichtdurchfluteten Geschosse wähnen, den braunen radikalen Bodensatz hinter fest verschlossenen Türen im Keller verräumt.
 
Die Realität freilich ist eine andere, man nächtigt mit den angeblich Geächteten nicht nur im selben Haus, sondern sogar im selben Zimmer, und nicht einmal die Trennung der Betten will so recht gelingen. Zu groß ist die Sehnsucht, der menschenverachtenden Radikalität und ihrem Versprechen völkischer Größe und Ruhms nahe zu sein, zu verbunden ist man in Geist und Gesinnung, um die Finger von einander zu lassen.
 
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