Antiquarisches Pamphletorium
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Monat: April 2015
Meinungsbilderung

Zu gerne erinnern wir uns an das, der Volksbildung zugedachte, in einfachen Bildern erklärte Werk „Sagen aus Wien“, welches uns die nationalpopulistische Partei vor einigen Jahren selbstlos und kostenfrei zukommen liess.
 
Schon damals behaupteten böse Geister, welche der heimatsozialen Partei nicht wohl gesonnen waren, die vereinfachten bildlichen Darstellungen, die zum Beispiel den blauen Ritter Heinrich zeigten, wie er ein Kind auffordert für den Lohn einer Wiener Wurstspeise dem „Mustafa“ eine mit der Steinschleuder „aufzubrennen“, würden versuchen die Meinung der Bevölkerung gegen Migranten türkischen Ursprungs aufzuhetzen[1].
 
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Schal und Rauch.

Ein Thema, so repetitiv wie der Griff zum Glimmstengel.
 
Schon gestern war die Zusammenrottung eines rauchenden Mobs vor dem Reichsratsgebäude eines der Themen, die ich behandeln durfte. Vor allem die Teilnahme des Bundespitzenkandidaten aus dem blauen Rauchersalon, dem keine Tabakelei mit kontroversen Themen fremd ist, solange jene nur emotionalisierbar genug sind.
 
Beleuchtete ich gestern vor allem das Versprechen des glimmenden Verehrers braunen Rauchkrautes, im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister der Reichshauptstadt, sein Amt zu missbrauchen um Bundesgesetze zu missachten[1], wurden heute noch ein paar kleine, aber besonders makabere Details der Veranstaltung bekannt.
 
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FAIL – Verhalten

Beginnen möchte ich heute mit einer typisch nationalpopulistischen Verkürzung der gröberen Art.
 
Im Überschwang des anstehenden Wahlkampfes wählte man für das Titelbild der heimatsozialistischen Postille „Wir Steirer“ eine Fotografie des Blumendorfes Pusterwald, und setzte davor das Bild eines bewaffneten Strassenkämpfers aus einem Videospiel, um mit dieser Komposition den Titel „Steirische Asylantenheime: Jede Woche ein Polizeieinsatz“ subtil suggestiv zu unterstreichen[1].
 
Warum man dieser Art in der grünen Mark das Sicherheitsgefühl der Bürger untergraben möchte ist ungewiss, dass gerade eine menschenfreundliche Partei wie die Heimatsoziale von der Hetze gegen Minderheiten und künstlich generierten Ängsten in der Bevölkerung profitieren würde, ist ja doch nur eine linkslinke Propagandalüge.
 
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Listig

Gerne liest man dieser Tage in sozialen Netzwerken von Bestrebungen seitens jener, welche sich, in ihrer unglaublichen Masse von bis zu 200 Leuten, gerne das Volk nennen, eine „Datenbank“ aufzubauen, implizierend, dass sich jenes Datenkonglomerat inhaltlich mit den Gegnern der islam- und ausländerfeindlichen Bewegung beschäftigen würde.
 
Aber wozu so eine Liste? Sollten die ominösen Andeutungen gar eine versteckte Drohung sein, weiß man doch um die mutmaßliche Verbindung der ach so besorgten und angeblich aus der Mitte der Gesellschaft stammenden Volksvertreter ohne demokratische Legitimation, zur gewaltbereiten rechten Szene. Nur zu gut in Erinnerung sind uns die Bilder jener Hooligans von jenem legendären Abendländerspaziergang in Wien.
 
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Kärntner Trümmerschau

Während die Landesregierung des südlichsten der österreichischen Gaue sich in der Reichshauptstadt mühen muss, mit finanziellen Mitteln ausgestattet zu werden, um ihr nicht wirklich geringfügiges Liquiditätsproblem zu lindern[1], und sich die Bevölkerung darob erbost, Verantwortung für Größenwahn, Verschwendungssucht und Korruption unter ihrem einstigen gewählten Landesfürsten, Jörg Bleifuß zu Phaeton von Wolfsburg, übernehmen zu müssen, streitet man in den heimatsozialen Führungsbunkern um die besten Sitzplätze auf den Trümmern ihrer Politik.
 
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